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Die Yenidze Dresden

Entstehungsgeschichte

Bauweise / Architektur

Deutschlands erster Stahlbeton-Skelettbau, Glaskuppel, 600 unterschiedlich gestaltete Fenster, Schornsteine und Entlüftungsschächte als Minarette; in Fliesentechnik ausgeführte Wanddekorationen an der Westfront - verbindet den Jugendstil mit maurischen Elementen, die Fassade im Jugendstil besteht aus Granit, farbigem Betonwerkstein, Ziegel und bemaltem Putz, mit aufwendigen Dekors aus speziellen Kacheln und rot-weißen Bändern aus Kunstsandstein.

Innenausstattung

Die Neugestaltung des Gebäudekomplexes unterliegt keinem Modetrend. Bereits das Eingangsportal mit Säulen, kunstvollen Mosaiken und Steinmetzarbeiten bereitet den Besucher auf das repräsentative Innenleben vor. So ist die Eingangshalle ganz in rotem und grauem Granit gehalten, dessen moderne Ornamentik mit der orientalischen Formensprache des gesamten Gebäudes harmonisch korrespondiert.

Zweck des Gebäudes

Die Yenidze diente der Herstellung von Orientzigaretten; Hugo Zietz (sächsisch-königlicher Hoflieferant) produzierte „Salem“ und andere Marken; die Zigarettenfabrik bot damals 1500 Arbeitsplätze und ihre Innenausstattung war im Arbeitsschutz und im Sozialbereich vorbildlich: In langen Reihen saßen die Frauen in den Sälen und drehten die Glimmstängel von Hand. Die lichtdurchfluteten Hallen waren gut belüftet und staubfrei, auf jeder Etage gab es Waschgelegenheiten. Oben waren die luxuriös ausgestattete Kantine und Ruhezonen mit Liegestühlen eingerichtet. Wer Lust hatte, konnte sich in der Mittagspause auf der Dachterrasse erholen. Die Marken damals hießen Mogul, Murad, Fatima oder ganz prosaisch Dreipunkt. Dresden war bis in die 30er Jahre das Tabakzentrum Deutschlands, 40 Fabriken produzierten über 60 Prozent aller Rauchwaren. Die Yenidze-Manufaktur war die größte Zigarettenfabrik Deutschlands.

Glaskuppel

Die 20 Meter hohe spitzbogige Kuppel, deren Form angeblich den Kalifengrabmälern in Kairo entspricht, ist farbig verglast und wird nachts von innen angestrahlt. Dafür produzierten in der Nacht zwei Dampfmaschinen Strom ausschließlich für die dort installierten Bogenlampen. "Salem Aleikum" - Friede sei mit dir - grüßte bis zum Krieg eine Leuchtschrift vom Dach. Beim Luftangriff im Februar 1945 wurde die Kuppel zerstört. 1966 wurde die Kuppel zunächst nur braun-grün verglast, die bunte Verglasung erfolgte dann bei der Sanierung in den 80er Jahren.

Unsere Räumlichkeiten in der Yenidze

Grundriss

  1. Rezeption
  2. Konferenzraum
  3. Tagesbüro
  4. Toilette
  5. Archiv
  6. Küche
  7. Geräteraum
  8. Technikraum

(A) Ein/Ausgang
(B) Notausgang
(C) Kuppelfahrstuhl
(D) Fahrstühle
(E) Sitzecke

Innenansichten

Rezeption Tagesbüro und Konferenzraum Sitzecke großer Konferenzraum

Büro- und Marketingservice
im Stadtzentrum

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